d`Kammer

Kreativität und Ideen entstehen nicht auf Knopfdruck und nicht immer in einer konventionellen Arbeitsumgebung. Innovation braucht Luft, Orte für Ruhe und Produktivität sowie eine Umgebung, die den Workflow anregt, aber auch Entspannung möglich macht: Genau hier setzt das Konzept von d’Kammer im idyllischen Illerbeuren an, deren Geschäftsführerin Julia Staudinger bewusst kein typisches Tagungshotel schaffen wollte.

Das ehemalige Bauernhaus, das Staudinger und ihr Mann Michael umgebaut haben, besticht nicht nur durch eine Symbiose aus historischer Bausubstanz und zeitgenössischer, preisgekrönter Architektur. Auch die Mischung aus modernen Arbeitsräumen, viel Natur und hochwertig ausgestatteten Unterkünften ist inspirierend – und bietet ideale Rückzugsorte für Team-Offsites, Workation und Retreats.

Innovative Ideen für "New Work"-Orte

Sechs Generationen ihrer Familie hatten schon auf dem Bauernhof am Rande von Illerbeuren gelebt, als Julia Staudinger ihn 2017 von ihren Eltern übernahm. Der landschaftliche Betrieb, der ihren Großeltern gehörte, war von nun an Geschichte – und für die Zukunft Staudinger verantwortlich, die das Anwesen, auf dem sie selbst aufgewachsen war, unbedingt erhalten wollte. Ein zukunftsweisendes wie tragfähiges Konzept war gefragt.

„Es wird immer mehr kommen, dass Unternehmen das Zusammensein zelebrieren wollen.“

Zunächst wurden Gästezimmer im ehemaligen Wohnhaus ihrer Oma hergerichtet, danach folgte, weil die Anfragen nach Unterkünften unablässig stiegen, der umfangreiche Umbau des Stalls und der Tenne. Im Fokus dabei: der Erhalt historischer Bausubstanz, der Einsatz regionaler Materialien (Hanf-Kalk-Putz, Fichte/Ahorn) und die Wiederverwendung alter Baustoff. Das Ergebnis: „ein zeitgemäßes Domizil, das Altes bewahrt“, wie Julia Staudinger sagt.

Neben Ferienwohnungen für Urlaubende entstanden, weil Staudinger sich auf „New Work“ einstellen wollte, auch Räumlichkeiten, die ideal sind für Team-Offsite, Workshops, Retreats und Workation. „Es wird immer mehr kommen, dass Unternehmen das Zusammensein zelebrieren wollen“, ist Julia Staudinger überzeugt. Heute bietet d’Kammer Orte, an denen die Produktivität optimal fließen kann – mit kurzen Wegen in die Natur und zahlreichen Möglichkeiten, sich nach produktiven Stunden wieder zu entspannen.

Streuobstwiese + stabiles WLAN = Workation

Alle, die ortsunabhängig arbeiten und dabei Wert auf Ruhe und Nähe zur Natur legen, sind in d’Kammer bestens aufgehoben. Menschen am Laptop sind hier kein Störfaktor, sondern Teil des Konzepts – und können ihren Jobs an verschiedenen, attraktiven Orten nachgehen: im eigenen Apartment, in der hellen Tenne, dem Kammer Kafé oder auf einem Tisch inmitten der 6.000 Quadratmeter großen Streuobstwiese, die den Hof umgibt. Im gesamten Haus und im Garten steht stabiles WLAN zur Verfügung, was auch Videocalls und Arbeiten mit größeren Datenmengen problemlos möglich macht.

Fokus und Flow, Arbeit und Urlaub

Die Wege sind kurz bei d’Kammer und ermöglichen so eine ideale Mischung aus Produktivität und Entspannung: Im Kammer Kafé, der einstigen Melkkammer, wird täglich das frisch zubereitete, dreigängige Slow Food Breakfast serviert – „garniert“ mit kleinen Geschichten zur Entstehung und den verwendeten regionalen Produkten. Wer zwischen zwei Work-Sessions oder nach Feierabend noch einmal schwitzen will, für den sind es nur wenige Schritte zur finnischen Sauna mit Kaltwasserdusche, Loungemöbel und Feuercube. Und lediglich fünf Gehminuten sind es zum Ufer der Iller, die im Sommer für Erfrischung sorgt und im Winter ein beliebter Eisbadeplatz ist.

Team-Offsites: Tagen in der Tenne

Im Zuge der Umbauarbeiten verwandelte sich die ehemalige Tenne in einen Raum für Team-Meetings, Workshops und Tagungen. Bis zu 20 Personen können in dem hellen Raum mit Küchenzeile und Kicker an ihren Projekten feilen und brainstormen. Durch die große Glasfront fällt bei jedem Wetter viel Tageslicht und sorgt für eine freundlich-offene, loftartige Atmosphäre. Flipchart, Whiteboard, Moderationskoffer und 85-Zoll-Fernseher stehen genauso zur Verfügung wie Getränke, Snacks, Lunch, Kaffee und hausgemachter Kuchen.

Arbeiten mit Rundum-sorglos-Paket

Teams, die ungestört und fokussiert sein wollen, können die gesamte d’Kammer exklusiv mieten. „Wir sind eine Location, in der eine Gruppe ganz für sich sein kann“, sagt Julia Staudinger. Auf Wunsch stellen sie und ihre Mitarbeitenden für die freien Stunden Team-Aktivitäten in der Nähe zusammen von Adventure-Golf und Aquarell-Malkurs über Käse- oder Schokoladen-Workshops bis hin zu dem Besuch im bekannten Freilichtmuseum Illerbeuren. Sie geben Tipps für Einkehrmöglichkeiten oder organisieren sogar Fine-Dining-Events mit Koch im Haus. Für die Übernachtungen der Team-Mitglieder stehen das Ferienhaus und die fünf Appartements zur Verfügung, die im umgebauten Stall entstanden und wie das gesamte Ensemble in der einzigartigen Mischung aus Allgäu-Charme und skandinavischem Design gestaltet sind.

Retreat unter alten Dachbalken 

Im behutsam restaurierten Speicher des ehemaligen Bauernhauses fällt sanftes Licht durch die alten Dachbalken auf den Fichtenholzboden. Bis zu 19 Personen breiten hier regelmäßig ihre Matten im Rahmen von Yoga-Retreats aus, die oft ergänzt werden durch Fastenwandern, Meditieren oder Qi Gong. Für die Veranstalterinnen und Veranstalter sowie die Teilnehmenden der mehrtägigen Retreats, die über das ganze Jahr verteilt stattfinden, bieten die Räumlichkeiten und die direkte Umgebung rund um d’Kammer perfekte Rahmenbedingungen: Es gibt Orte für Rückzug und für Gemeinschaft, die Weite der Streuobstwiese und die gemütliche Gartensauna. Matten, Blöcke, Bolster, Gurte, Decken sind in 19-facher Ausführung vorhanden, ebenso wie eine Bluetooth-Box und dimmbares Licht für stimmungsvolle Sessions.

Perfekt für passionierte Radler

Naturliebhaber, die gerne radeln, kommen auf dem Iller-Radweg oder der Radrunde Allgäu voll auf ihre Kosten – beide Strecken verlaufen quasi direkt vor der Haustür. Für Rennrad- und Gravelbike-Fahrer haben Julia Staudinger und ihr Team zudem ein ganz besonderes „Schmankerl“ auf Lager: eigens für d’Kammer kuratierte Touren, die mit gut ausgebauten Wegen durch idyllische Landschaften punkten und sich großer Beliebtheit erfreuen. Gäste können ihre Bikes sicher in der Fahrradgarage verstauen und dort auch kleinere Reparaturen vornehmen.

Aktive Auszeit vom Alltag

Neben den Radtouren sind Wanderungen, Ausflüge zum Wochenmarkt oder ein Besuch des bekannten Freilichtmuseums Illerbeuern direkt gegenüber des Hofes perfekte Ergänzungen für eine Aktiv-Auszeit. Für das leibliche Wohl der Retreat-Teilnehmer sorgen tagsüber auf Wunsch Julia Staudinger und ihr Team– die Gäste können sich aber in der großen Tenne, an der Outdoorkitchen oder am Pizzaofen im Garten auch selbst Mahlzeiten zubereiten.

Ausgezeichnet: Die Architektur und die Gastgeber

Für die liebevolle, nachhaltige und innovative Sanierung des Bauernhauses wurden d’Kammer beziehungsweise Julia und Michael Staudinger sowie der Memminger Architekt Alexander Nägele schon mehrfach ausgezeichnet. Das Online-Portal „Urlaubsarchitektur“, ein Fundus für Leute, die Ferienquartiere mit erlesener Architektur lieben, wählte d’Kammer unter die „20 beliebtesten Hotels und B&Bs 2025“. Im Jahr davor war Julia Staudinger vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus als „Touristikerin des Jahres“ ausgezeichnet worden.

Verwundern tut das alles nicht, wenn man durch die d’Kammer-Räume streift, wo überall die Liebe zum Detail und die gelungene Mischung aus altem Bestand und neuem Design sichtbar werden. Und wenn draußen im Obstgarten der Laptop auf neuen, kreativen Input wartet …

Weitere Informationen zu d’Kammer finden Sie hier

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